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  1. Hi Chris, K.b.Inf.LeibRgt 9. Komp. 7.IV.16 An das k. III. Btl. I.L.R. Betreff: Gefechtsbericht über die Kämpfe vor Montauban am 17.12.14 Nach Abschluß der Kämpfe am 17. und 18.12.14 reichte ich einen Gefechtsbericht ein. In späteren Veröffentlichungen, insbesondere in den im Dezember 1915 in der Presse erschienenen Jahresrückblicken findet sich das III. Btl. nirgends erwähnt. Im Interesse der mir damals unterstellt gewesenen Offiziere und Mannschaften, wie auch im Interesse einer gerechten und möglichst lückenlosen Geschichtsschreibung des Regiments halte ich mich für verpflichtet, über die Teilnahme der 9. Komp. und des mir während jener Stellungsperiode taktisch unterstellt gewesenen Zuges der M.G.K. neuerdings Bericht zu erstatten. Ein halbstündiger Bericht des Zugführers der M.G.K. Offz.Stellvtrs. Mitterer wurde beigenommen. Das III. Btl hatte die Stellung am 13.12.14 abends bezogen, die 9. Komp. am rechten Flügel, in einer Ausdehnung von ca. 500m bis zur Bahnmulde. (s. Skizze) Dies war zugleich der r(echte) Flügel des I. bay. A.K. Rechts der Bahnmude lagen badische Truppen (40. Res.R) Die französischen Gräben hatten sich gegen früher vermehrt und waren in der Bahnmulde vorgetrieben worden. Der rechte Flügel erschien hierdurch bedroht, zumal sich ein Teil des Vorgeländes in einem toten Winkel befand. Dieser Teil konnte besser eingesehen und bestrichen werden, wenn eine kurze Sappe vorgetrieben wurde, an einer Stelle, wo bisher ein Horchposten im freien Feld lag. Der Bau dieser Sappe wurde auf meinen Antrag vom BtlKdr. genehmigt und in der Nacht vom 14/15 u. 15/16 ausgeführt, mit Schützenständen gegen die Bahnmulde. Am Morgen des 17.12. wurde mir vor Tagesanbruch Bewegung in den feindliche Gräben gemeldet. Die franz. Artillerie beschoß einzelne Grabenteile in der r(echten) Hälfte. Aus der Richtung des Bois de Favieres (II. Btl.) war starkes Artillerie- und Gewehrfeuer vernehmbar. Nach Alarmierung der Komp. und des M.G.K. Zuges erhielt ich Meldung, daß die Telefonverbindung unterbrochen und als letzte Meldung aus einem Nebengespräch vom Telefonisten entnommen worden sei, daß Franzosen in Gräben des II. Bls eingedrungen seien. Gleichzeitig eröffnete der rechte Flügelzug der 9. Komp ein Schnellfeuer. Vom Beobachtungsstand sah ich, wie eine dichte feindliche Schützenlinie vor der Front des Zuges Hofmeister, und mit Teilen vor der Front des 40. ResRegts, in unserem Feuer zusammenbrach, mit sehr starken Verlusten an Toten und Verwundeten. Nach Meldung des Lts. Hofmeister hatten die Franzosen in der Bahnmulde eine Mine mit starker Rauchentwicklung abgeschossen und waren unter dem Schutz der Rauchwand aus ihren Gräben hervorgebrochen. Dahinter waren starke Kolonnen erschienen, die auf das Feuer und nach dem Zusammenbruch der 1. Linie in das Rauchwäldchen zurückfluteten. Der mittler Zug (Zug Mang) gab flankierendes Feuer ab. Während dieser Vorgänge war hinter der Stellung Gewehrfeuer hörbar, zahlreiche Inf-Geschoße flogen von rückwärts über unsere Gräben. Ich hatte eine Gruppe unter Führung des Vfw. Butenschön zur Absperrung des Laufgrabens in diesen zurückgeschickt und den rechten Flügelzug zur Verteidigung nach rückwärts bereitgestellt. Bald darauf erhielt ich von VzFw Buteschön die Meldung, daß die durchgebrochenen Teile der Franzosen erledigt und von rückwärts kein Angriff mehr zu erwarten sei. Gegen Mittag machte sich in den fendlichen Gräben neue Bewegung bemerkbar; das feindl. Artilleriefeuer steigerte sich rechts der Bahnmulde. Feindliche Infanterie brach um 2:30 Nachm. gegen die Stellungen des XIV. Res.Korps vor, jeder Mann mit einem Schutzschild ausgerüstet. Die Bewegungen waren deutlich zu verfolgen, infolge der großen Entfernung (ca. 1000 – 1200m) hatte unsere Feuerunterstützung, die nur von einzelnen Punkten des mittleren Zuges aus möglich war, keine Wirkung. In diesem Augenblick ließ Offz.Stellv. Mitterer ein M.G. in die Sappe nachschaffen und eröffnete überraschend flankierndes Feuer auf die vorgehenden Infanteriewellen vor der Front des 40. Res.Rgts. Die Wirkung war sofort erkennbar: panikartig fluteten die Franzosen unter starken Verlusten in ihre Gräben zurück, größtenteils unter Zurücklassung ihrer Schutzschilde. Der Angriff war abgeschlagen. Am folgenden Tag richteten die Franzosen während einer Stunde starkes Art.Feuer gegen die Mitte der Komp.Stellung, wo sich der M.G.Stand befand. 3 Unterstände wurden zerstört, ein M.G. verschüttet. Verluste traten nicht ein, da ich das beschossene Grabenstück nach den ersten schweren Einschlägen hatte räumen lassen. von Pechman Uwe
  2. Hi Lars, here is nothing to combine with Hessen. Such a piece is called "Siegespfennig", and there exist many various motifs. Please see Lot 129 - 154: https://www.numisbids.com/n.php?p=sale&sid=1616&cid=41771 Uwe
  3. Hi Alex, I think, that it is an original. Uwe
  4. No, at that time the "Etatmäßige" was higher, like a Sergeant Major. In Prussia it was the senior NCO in a company, the superior to all other NCO and EM in a company. Uwe
  5. Hi Blackhorse, There are two words for this rank, "etatmäßiger Feldwebel" and short "Etatmäßiger". This was the highest NCO rank. That is the rank, and the funktion is "Kompaniefeldwebel", short and usual "Spieß" > "Company Sergeant Major". Please see here: http://www.worldwar1.com/sfgrank.htm But that is partly wrong. In the German Army we didn't have a "Regimental Sergeant Major", and a soldier with the rank "Feldwebel" is not automatically a "Kompaniefeldwebel", only the "Etatmäßige". You can see here the additional two stripes (double band of lace) for the "Etatmäßige Feldwebel" (Spieß). Uwe
  6. Hi, "... what follows the last name" That is "Ww" = Witwe > widow Uwe
  7. Hi Mikuláš, SKDA is in english "Sports committee of the friendly armies". In Slovak "Športový výbor spriatelených armád". The organization SKDA organizes spartakiades (sporting events). Uwe
  8. Hi nickstrenk, SKDA is in German "Sportkomitee der befreundeten Armeen". The Armeesportvereinigung Vorwärts (ASV) was a member of the SKDA since 1958. I could not find any really helpful information. But I think, that it is a decoration of the ASV Vorwärts in the late 80s. Uwe
  9. The document in Post 5 show the same writer, 15 months before in another unit (!). You can see there the also wrong written date with the 0 in 5.06.1915. After a second contact the seller wrote me, that I'm not able to read the old German writing : (Sie können also weder die Schrift lesen, weil da ja wohl eindeutig Füsilier steht,...) But it is definitely wrong written "Füsilir". Uwe
  10. Hi, I have contacted the seller. He wrote me, that it is definitely an original: "Es handelt sich definitiv um ein Original." The handwriting is very unusual, like a child at the end of the first school year. Füsilir is wrong, it must be Füsilier. No one wrote the date in this time with a 0 > 6.09.1916. And why only the month? The day must logically be the same > 06.09.1916. The paper looks like a vacat page of an old book, see the horizontal lines (in my picture in red). That is not the normal document paper. The printing of the ornamental frame is uncomplete. Uwe
  11. Hi Joel the ring and the ribbon seems to be selfmade later? Uwe
  12. Hi Lee, Welcome to the Forum! WWII Zivilverteidigung? Is it possible, that you mean DDR (GDR)? Can you please post pictures? Uwe
  13. Hi Noor, The Royal Norwegian Order of Saint Olav Norway Uwe
  14. Hi Nicolas, there are no awards shown in the Rangliste (edited 1926). Uwe
  15. Chris, 5.18 am Kemmel durch Kopierstift Auge entzündet (Kein Selbstverschulden) Uwe