Jump to content
Gentleman's Military Interest Club

Recommended Posts

On 1/26/2017 at 18:02, Mattyboy said:

Hi all,

I wondered if anyone could tell me what award this abbreviation above the EK2 signifies (SRVM?). The man in question was a Gefreiter in Jäger Battalion 2 in 1914. And he was born in Reichenau (Zittau) if this helps?

Oh, and this is from the Bavarian archives. The guy's name is Kurt Anders and his date of birth was 17.06.1893.

Thanks a lot.

 

xx1xx1.JPG

It doesn't really look like it, but the first letter is an "F".  He was a Gefreiter in Saxon JB 13, whose chief was Heinrich XXVII Fürst Reuß, when he got the award.  So it is "Fürstlich Reußische Verdienst-Medaille mit Schwertern"

Regards

Share this post


Link to post
Share on other sites
Mattyboy   

Hi Dave,

Thanks a lot! Very well worked out sir. ;)

Also thanks to everybody for their replies :) 

Edited by Mattyboy

Share this post


Link to post
Share on other sites
Alamein   

Earlier in this topic I asked for help with a Postkarte sent by a soldier named Nikolaus Schwinn. I was fortunate enough to have the chance to purchase two more sent by the same guy! Once again, if anyone can help me with what they say, it would be much appreciated. Here's one of them. I've been studying this script for the last couple of months, so let me test how well I am learning -- on the left side of the back does it say das paket ist gut angekommen vielen dank?

 

-- Tim

Schwinn_postkarte2_front.jpg

Schwinn_postkarte2_back.jpg

Here is the other one. Thanks again.

Schwinn_postkarte3_front.jpg

Schwinn_postkarte3_back.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites
GreyC   

Good morning gentlemen,

First:

Dear Alwin,

Father was happy to receive your letter

Back:

Parcel arrived here in good shape. Many thanks.

I am delighted, that Hedwig is with you. I am well.

Many greetings...

2nd:

Card has combined birthday and Easter greetings. Nikolaus (sender) wants to know if letters and parels have reached their destination and states that Easter parcel contains shoenails.

 

GreyC

Share this post


Link to post
Share on other sites

That's an interesting factoid!  Presumably one doesn't send 'shoenails'  hobnails or copper cobbler's nails - by post unless they have been requested.  Seems an odd thing to need from home as opposed to from the QM.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi, I realise this is a lot, but I am having problems making any progress... if someone has a lot of time... I would need it in German....

Thanks

Chrisbericht1.thumb.jpg.6daaf818036cab60188fa8d08b57f9ff.jpgbericht2.thumb.jpg.0dafb5299390a7823d019e5864bb0852.jpgbericht3.thumb.jpg.d05d2bffe2123b7a5b4139a4ded2f558.jpgbericht4.thumb.jpg.c60a26b0003efa8fb1ba3ba9777e283e.jpg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hi Chris,

K.b.Inf.LeibRgt 9. Komp.                                                                                                                                       7.IV.16

An das k. III. Btl. I.L.R.

Betreff:

Gefechtsbericht über die Kämpfe vor Montauban am 17.12.14

Nach Abschluß der Kämpfe am 17. und 18.12.14 reichte ich einen Gefechtsbericht ein.

In späteren Veröffentlichungen, insbesondere in den im Dezember 1915 in der Presse erschienenen Jahresrückblicken findet sich das III. Btl. nirgends erwähnt. Im Interesse der mir damals unterstellt gewesenen Offiziere und Mannschaften, wie auch im Interesse einer gerechten und möglichst lückenlosen Geschichtsschreibung des Regiments halte ich mich für verpflichtet, über die Teilnahme der 9. Komp. und des mir während jener Stellungsperiode taktisch unterstellt gewesenen Zuges der M.G.K. neuerdings Bericht zu erstatten.

Ein halbstündiger Bericht des Zugführers der M.G.K. Offz.Stellvtrs. Mitterer wurde beigenommen.

Das III. Btl hatte die Stellung am 13.12.14 abends bezogen, die 9. Komp. am rechten Flügel, in einer Ausdehnung von ca. 500m bis zur Bahnmulde. (s. Skizze) Dies war zugleich der r(echte) Flügel des I. bay. A.K. Rechts der Bahnmude lagen badische Truppen (40. Res.R)

Die französischen Gräben hatten sich gegen früher vermehrt und waren in der Bahnmulde vorgetrieben worden. Der rechte Flügel erschien hierdurch bedroht, zumal sich ein Teil des Vorgeländes in einem toten Winkel befand. Dieser Teil konnte besser eingesehen und bestrichen werden, wenn eine kurze Sappe vorgetrieben wurde, an einer Stelle, wo bisher ein Horchposten im freien Feld lag.

Der Bau dieser Sappe wurde auf meinen Antrag vom BtlKdr. genehmigt und in der Nacht vom 14/15 u. 15/16 ausgeführt, mit Schützenständen gegen die Bahnmulde.

Am Morgen des 17.12. wurde mir vor Tagesanbruch Bewegung in den feindliche Gräben gemeldet. Die franz. Artillerie beschoß einzelne Grabenteile in der r(echten) Hälfte. Aus der Richtung des Bois de Favieres (II. Btl.) war starkes Artillerie- und Gewehrfeuer vernehmbar.

Nach Alarmierung der Komp. und des M.G.K. Zuges erhielt ich Meldung, daß die Telefonverbindung unterbrochen und als letzte Meldung aus einem Nebengespräch vom Telefonisten entnommen worden sei, daß Franzosen in Gräben des II. Bls eingedrungen seien.

 

Gleichzeitig eröffnete der rechte Flügelzug der 9. Komp ein Schnellfeuer. Vom Beobachtungsstand sah ich, wie eine dichte feindliche Schützenlinie vor der Front des Zuges Hofmeister, und mit Teilen vor der Front des 40. ResRegts, in unserem Feuer zusammenbrach, mit sehr starken Verlusten an Toten und Verwundeten.

Nach Meldung des Lts. Hofmeister hatten die Franzosen in der Bahnmulde eine Mine mit starker Rauchentwicklung abgeschossen und waren unter dem Schutz der Rauchwand aus ihren Gräben hervorgebrochen. Dahinter waren starke Kolonnen erschienen, die auf das Feuer und nach dem Zusammenbruch der 1. Linie in das Rauchwäldchen zurückfluteten. Der mittler Zug (Zug Mang) gab flankierendes Feuer ab.

Während dieser Vorgänge war hinter der Stellung Gewehrfeuer hörbar, zahlreiche Inf-Geschoße flogen von rückwärts über unsere Gräben. Ich hatte eine Gruppe unter Führung des Vfw. Butenschön zur Absperrung des Laufgrabens in diesen zurückgeschickt und den rechten Flügelzug zur Verteidigung nach rückwärts bereitgestellt. Bald darauf erhielt ich von VzFw Buteschön die Meldung, daß die durchgebrochenen Teile der Franzosen erledigt und von rückwärts kein Angriff mehr zu erwarten sei.

Gegen Mittag machte sich in den fendlichen Gräben neue Bewegung bemerkbar; das feindl. Artilleriefeuer steigerte sich rechts der Bahnmulde. Feindliche Infanterie brach um 2:30 Nachm. gegen die Stellungen des XIV. Res.Korps vor, jeder Mann mit einem Schutzschild ausgerüstet. Die Bewegungen waren deutlich zu verfolgen, infolge der großen Entfernung (ca. 1000 – 1200m) hatte unsere Feuerunterstützung, die nur von einzelnen Punkten des mittleren Zuges aus möglich war, keine Wirkung.

In diesem Augenblick ließ Offz.Stellv. Mitterer ein M.G. in die Sappe nachschaffen und eröffnete überraschend flankierndes Feuer auf die vorgehenden Infanteriewellen vor der Front des 40. Res.Rgts. Die Wirkung war sofort erkennbar: panikartig fluteten die Franzosen unter starken Verlusten in ihre Gräben zurück, größtenteils unter Zurücklassung ihrer Schutzschilde. Der Angriff war abgeschlagen.

Am folgenden Tag richteten die Franzosen während einer Stunde starkes Art.Feuer gegen die Mitte der Komp.Stellung, wo sich der M.G.Stand befand. 3 Unterstände wurden zerstört, ein M.G. verschüttet. Verluste traten nicht ein, da ich das beschossene Grabenstück nach den ersten schweren Einschlägen hatte räumen lassen.

von Pechman

Uwe

 

Edited by speedytop
small corrections

Share this post


Link to post
Share on other sites
GreyC   

Hi Chris,

to me it´s Johann Nander. The short horizontal line across the "N" seems to have been drawn to have ahelp aligning the others in height.

GreyC

Share this post


Link to post
Share on other sites
Naxos   
7 hours ago, GreyC said:

Hi Chris,

to me it´s Johann Nander. The short horizontal line across the "N" seems to have been drawn to have ahelp aligning the others in height.

GreyC

I agree, it does look like Nander but with the short line across the letter it makes me think it could also be Xander. I would research both possibilities.

Edited by Naxos

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hello!

It would be better to show all details. Unit, rank etc. So we could check, if such a name is marked in a regimental history or in the casualty lists.

The work would be much, much easier

Share this post


Link to post
Share on other sites
GreyC   

Hi Andreas,

if it were Nauder the writer of the name forgot the arch above the "u" . Possible but in official documents rather rare. The name Nander is scarce but there were people who had this name.

GreyC

Share this post


Link to post
Share on other sites

I agree that it is Nauder. The line above the "u" was often omitted. In this case, compare the "u" to the "n" in Johann - the tops of the "u" comes to a point, while the tops of the "n"s are curved.  Below is an excerpt from the roll of the Friedrichkreuz with examples of the "u", "m" and "n".

Naumann.thumb.jpg.d6ca8f032cb33903cecfacc99ebe430b.jpg

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now


×