Wild Card

Napoleonic Era Awards Of All German States

267 posts in this topic

You're right.  You don't often see this one mounted.  Nice!  The gentleman preferred to have the medal turned this way?  Perhaps to show royal cyphers rather than the campaign dates?

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No idea why. This is the way it came to me so I left it. I like how the suspension loop was changed out for a larger diameter one so that the medal would hang below the mount. Much loved medal!

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Does somebody know what kind of bestowal document was given with the westphalian order of the Crown (1809 – 1813): a letter like for the Légion d’Honneur or a diploma like the dutch “ordre de l’Union”?

Where could I find a photo of such a document?

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Hi

 

Could I see an enlargement of the autograph on the bottom of the decree? I think it could be this guy: 

IXc Georg Carl I. Wilhelm Müldner [1][07.01.1831 kurhess. Adelsstand mit von Mülnheim[2]], auf Burgsitz Spangenberg[3], Elbersdorf, Eltmannsee und Kaltenbach (1861: 444 Ar[4]) [5], [6], [7], [8], [9], [10] 01.11.1811 Ritter I. Klasse der Orden der westfalischen Krone (Königreich Westfalen), 07.03.1813 Ritter des Ehrenlegion (Kaiserreich Frankreich), 19.08.1815 Ritter der Orden vom Eisernen Helm (Kurhessen), 28.04.1821 Ritter des Militär-Verdienst-Ordens (Kurhessen), 1821 Denk- und Ehrenzeichen (Kurhessen), 24.07.1824 Kommandeur II. Klasse (27.11.1830 Kommandeur I. Klasse) des Hausordens vom Goldenen Löwen (Kurhessen). (geboren Breuna 24.09.1782, getauft Breuna 29.09.1782 (Pate: Georg Prollius, Verwalter von Ellmarshausen), gestorben Hanau[11] 07.01.1863, beerdigt Hanau 10.01.1863). Diensteintritt 01.05.1794 als Kadett im Regiment Baden-Durlach, 01.05.1795 Oberjäger (15.12.1795 Fahnenjunker, 1797 Portepeefähnrich, 14.04.1799 Fähnrich) im Jäger-Bataillon, 04.12.1802 als Secondeleutnant im Regiment Erbprinz versetzt, 06.12.1803 Adjutant im Grenadier-Bataillon, 1805 im 1. Bataillon Regiment Kurprinz (Garnison: Eschwege), 15.12.1806 in hessen-französischer Diensten als Adjutant-Major mit der Range als Kapitän im 2. Linien-Infanterie-Regiment, 30.01.1808 bei der Errichtung des westfälischen Königreichs als solcher Adjudant-Major mit der Range als Kapitän im königlich westfälischen 1. Linien-Infanterie-Regiment, 04.03.1809 als solcher nach 5. Linien-Infanterie-Regiment, 10.12.1809 Bataillons Chef (14.11.1810 Major), 27.02.1812 Kommandeur der Jäger-Carabiniers, 12.05.1812 Kommandeur der Grenadier-Garde (28.09.1812 Oberst), 21.02.1813 Kommandeur der Füsilier-Garde, 26.07.1813 Kommandeur der kombinierte Grenadier- und Jäger Abteilungen, 26.10.1813 Abschied 25.01.1814 in kurhessischen Militärdiensten als Major im 3. Landwehr Regiment, 20.04.1815 Adjutant im Generalstab des mobilen Armeekorps, 16.08.1815 überbrachte er als Kourier aus dem hessischen Hauptquartier den Bericht des Kommandeur en Chef des kurhessischen Korps, in Frankreich, Gen. Lieut. Engelhard, von der Einnahme der Festung Mezieres[12], 18.12.1815 Versetzung im Regiment Kurprinz, 12.02.1821 Adjudant des Kurprinzen, 12.04.1821 Flügeladjutant Kurfürsten (14.04.1821 Oberstleutnant), unter Beibehaltung seiner Stellung als Flügeladjudant bis 1830 Direktor des 1. Division des Departments der Kriegsverfassung des Generalkriegsdepartments, 1824-1831 außerordentliches Mitglied des Generalkriegsdepartments (31.07.1829 Oberst) und bis 30.09.1831 General-Adjutant des Kurfürsten[13], unter Beibehaltung seiner Stelle als Flügeladjudant und später Generaladjudant, vom 12.10.1829 bis 04.07.1831 gleichzeitig Kommandeur der Garde-Gendarmerie, 1830/31 Mitglied d. Generalauditorats, 07.01.1831 Generalmajor, 21.01.1831-08.04.1831 Kriegsminister (provisorisch)[14], dann Chef des Generalstabs des mobilen Korps (II Division des IX. Bundesarmeekorps), 14.10.1831 Mitglied der beim Ausbruch der Cholera gebildeten Ober-sanitätskommission, 29.07.1832 Kommandant von Marburg[15],[16],[17] ohne eigene Garnison, 1833 bis 1847 Mitglied der Polizeikommission in Marburg, zur Abgeordneten der Stadt Kassel für die 2. Versetzung d. 1..Landtags (02.02.-18.03.) gewählt, lehnte aber ab, 07.10.1848 Kommandant von Hanau, 05.07.1850 Generalleutnant, 28.09.1850 nach Einreichung der Entlassung zur Disposition gestellt[18], 18.01.1851 Ruhestand, 1828 wohnhaft Carlsstrasse 76, Cassel[19] heiratet Eschwege 29.06.1808 Juliana Elisabeth Schuhmann (geboren Eschwege 21.04.1786, getauft Eschwege-Altstadt 22.04.1786 (Patin: Juliana Elisabeth des Kaufmann Johann Henrich Schumann Frau) gestorben Marburg 06.10.1844, begraben Marburg 09.10.1844) T.d. Christian Ferdinand August S. u.d. Adelheid Wilhelmina Schmitt.


[1] Las u.a. laut Supsribentenliste : Gerber, C.: Epheublätter : Geschichtliche Erzählungen, Novellen, Sagen, Mährchen, Arabesken und Humoresken 1. Band (Marburg, 1841).

[2] Quelle: HStaM Bestand 9 a Nr. Nachweis: Erhebung des Obersten Müldner in den Adelsstand des Kurfürstentums unter den Namen Müldner von Mülnheim (1831).

[3] Mit dem Burgsitz ist nicht die Burg, sondern das adelige Wohnhaus an der Winternoth in der Stadt gemeint.

[4] Beilage zum Wochenblatt für die Provinz Fulda Nr 32 vom 11. August 1860 Verzeichnis derjenigen Grundbesitzer, die zur Wahl von 16 Abgeordneten für die zweite Kammer des nächsten Landtags berechtigt sind VI Kreis Melsungen nr 31: Carl Müldner von Mülnheim, Generallieutnant a.D. in Hanau 444 Ar in der Gemarkung Spangenberg.

[5] Quelle: HStaM Bestand 17 c Nr. 611: Expektanz und Eventualbelehnung des Carl Müldner v. Mülnheim auf die Lindauischen Lehen (1830-1831).

[6] Quelle: HStaM Bestand 17 c Nr. 1582 und 1583: Belehnung der Müldner von Mülnheim mit den früher von Lindauischen Lehen (1831-1858).

[7] Quelle: HStaM Bestand 17 c Nr. 1584: Vergleich zwischen Generalmajor Müldner von Mülnheim zu Marburg und dem Obergerichtsanwalt Hermann Rösing zu Kassel als Kurator der v. Lindau wegen Trennung des Lehens vom Allodium bei den Lehngütern zu Spangenberg und Elbersdorf (1840).

[8] Quelle: HStaM Bestand 17 c Nr. 1581: Ablösung der den Müldner von Mülnheim zustehenden Reallasten nach Gesetz vom 23. Juni 1832 (1835-1851).

[9] Quelle: HStaM Bestand 180 Rotenburg Nr. 360: Erlass eines Gesetzes über Ersatz von Wildschäden und Ersatz von Wildschäden im allgemeinen (1835-1850), Darin auch: Prozess Generalmajor von Müldner zu Hanau vs. Gemeinde Diemerode wegen Forderung aus der Aufhebung der Jagdgerechtsame.

[10] Quelle: HStaM Bestand 49 d Melsungen 365: Berichtigung des Gefällkadasters in Hinsicht der dem Generalmajor Müldner von Mülnheim zustehenden Gefälle und Berechtigungen in der Stadt Spangenberg (1833-1834).

[11] Nach Familienaufzeichnungen der Pfeiffers (P.Eger) war Pauline Stephan 1858 zu Besuch in Mühlenheim bei Hanau bei ihrem Onkel dem Generalleutnant Müldner.

[12] Augsburger Allgemeine Zeitung Nro 236 (24.08.1815) S. 950.

[13] Dritter Bericht des Abgeordneten Wippermann Namens des Budget-Ausschusses über die Nachweisung der Verwendung des Staatseinkommens aus den Jahren 1831 und 1835, insbesondere die Ausgaben für die Militärverwaltung in den Jahren 1831 und 1832 betreffend: "… Für die Adjutantur Sr. K. Hoheit des Kurfürsten werden aufgeführt Herr Generalmajor von Müldner mit 186 2/3 Thlr. für Januar, mit 2333 1/3 Thlr. für Februar bis November, und mit 166 2/3 Thlr für Dezember…" in: Verhandlungen des 22.November 1836 eröffneten kurhessischen Landtages, Beilage 400.

[14] Quelle: HStaM Bestand 6 a Nr. 557: Bestellung des Karl Müldner von Mülnheim, Friedrich Wilhelm von Lossberg und Georg von Hessberg zum Vorstand des Kriegsministeriums (1831).

[15] Quelle: HStaM Bestand 24 d Nr. 126: Anzeige des Herrn von Müldner zu Marburg gegen angebliche unlautere Verfahren bei Lotterie (1835).

[16] Quelle: HStaM Bestand 51 a Nr. 158: Gesuch des Generalmajors Müldner von Mülheim zu Marburg um Bewilligung einer Entschädigung wegen des entzogenen Rechts zum freien Bierbrauen und Branntweinbrennen auf seinen Lehengütern zu Spangenberg und Eltmannsee (1833, 1834-1837).

[17] Quelle: HStaM Bestand 272 Kassel Nr. 504: Staatsanwalt in der Streitssache des Generalmajors Müldner von Mülnheim zu Marburg vs. Ackermann Henrich Marth und die übrigen Erbmeier des Gutes Eltmannsee: Räumung des Gutes Eltmannsee und Entschädigung (Klärung der Lehns- und Rechtsverhältnisse) ((1738) 1832-1846).

[18] Darüber z.B. Regensburger Zeitung No. 254 vom 15.09.1850 S. 1810.

[19] Quelle: Adressbuch oder Nachweisungen über die öffentlichen Behörden  die Einwohner und deren Gewerbe zu Cassel 1. Jg (1828) S.122.

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On 16. September 2016 at 14:04, augustin1813 said:

Westphalian Medal of Honor, 1813:

 

img_2112.jpg

 

img_2113.jpg

WOW!

Never seen before!

Congrats!

 

Best Regards

Seeheld

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With regard to the Württemberg silver honor cross for 1815, shown in post #248, a gold version was also awarded.

 

3048.110203.1 copy (1).jpg

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Wow that is lovely and super rare, I have always liked the design of the Kassel Order of the Eisernen Helm.

Paul

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ID: 261   Posted (edited)

Couple portraits of Order of the Iron Helmet in wear.

 

M40547a.jpg

M80161a.jpg

Edited by AlikN

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Alik,

The first photo is a mazing surely a virtually unique combination of the Hessian Golden Lion, Military Virtue and the Iron Helmet. I believe the portrait is of Wilhelm II elector of Hessen (or someone very good at impersonating him)

Paul

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David, thank you for the link, most interesting and informative.

Paul

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Thank you David! I have seen your work on this subject, ....very good job! Thanks again!

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That Westphalian bravery medl is awesome! Bavery in the Retreat from Moscow! In the Guard Jaegers! That is beyond cool!

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ID: 267   Posted (edited)

Thank you Ulsterman.

I am very proud that I had the chance to find this medal with this document!

I am for the moment wrighting a book about the westphalian honours under king Jérôme.

Edited by augustin1813

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