Tunneller

Pour le Merite

18 posts in this topic

ID: 1   Posted (edited)

I  thought  i  would  show  my  Pour le Merite  awarded  to  Generel  Leutnant  von Vett in  October  1918. I  hope  you  like  it

Jim

 

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Edited by Tunneller

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How is it attributed to the General?

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ID: 6   Posted (edited)

Hello!
A wonderful piece!

GL Detlof Vett

Commander 216.Inf.Div., PlM 4.oct. 1918, died, 14.aug. 1927 in Ratzeburg

I have a problem with his name. The ranklists until 1895 shows a "von Vett", since 1895  only "Vett" so I don´t know if it´s the same officer.

I´ve got the following rankslists, in which he´s mentioned:

1883 Sec.Lt. 2./Inf.Rgt.48 (Cüstrin)

1886 Sec.Lt. 3./Inf.Rgt.48 (Cüstrin), detached to NCO school Marienwerder

1890 Prem.Lt. Adjutant I./Inf,.Rgt.48 (Cüstrin)

1895 Hauptmann 9./Inf.Rgt.48 (Cüstrin),

1899 Hauptmann, 8./Inf.Rgt. 149 (Schneidemühl)

1900 Hauptmann, 8./Inf.Rgt. 149 (Schneidemühl)

1904 Major, II./Inf.Rgt. 149 (Schneidemühl), Patent 12.9.02 K2k

1909 Oberstleutnant, Staff/Inf.Rgt. 150 (Allenstein), Patent 20.4.09. C

1911 like 1909

1913 Oberst, Cdr. Inf.Rgt.141 (Graudenz), Patent 22.3.12 R (Cdr. since 22.3.1912)

1914 like 1913

1917 Generalmajor, Cdr. Inf.Rgt.141 (Graudenz), Patent 19.8.14 Ee (here first mentioned the Patent to Leutnant: 14.10.80)

1918 like 1917

1919 Generalleutnant, Cdr. Inf.Rgt.141 (Graudenz), Patent 10.6.18 (here is name is written "Veit")

War positions:

2.8.1914-6.9.1916: Cdr. 70.Res.Inf.Brig.

6.9.1916-27.1.1919: Cdr. 216.Inf.Div.

27.1.1919-14.2.1919: Cdr. 35.Inf.Div.

15.2.1919-26.7.1919: Cdr. 1.Inf.Div.

Sometimes his first name is written Detlev, sometimes Detlof

 

Edited by The Prussian

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ID: 7   Posted (edited)

The background of his "von" is, that his forefather was a son of a danish Major. The german office did proof that history and said, he was not a "von" That´s why he was a "von" until 1895.

Here is te german text about the history:

Im Falle der Familie »von Vett« wurde der Ermächtigungsweg dafür genutzt, um nach zweifelhaften Voraussetzungen doch noch in eine zumindest behördlich anerkannte Situation zu gelangen, die es dem Namensträger ermöglichte, einen adelig klingenden Namen zu tragen, der früher einmal durch Vorfahren im Ausland begründet worden war. Denn im Vorwege hatte bereits im 19.Jahrhundert Kaspar Detlev Vett als dortiger Offizier den dänischen persönlichen Adelsstand erhalten. Aber auch der nach Preußen eingewanderte Sohn Detlev Heinrich Vett (1859-1927) wollte des Adels durchaus teilhaftig werden und nannte sich daher »von Vett«. Da Detlev Heinrich Berufsoffizier war und diese Gruppe seit dem Jahre 1884 - wie schon oben erwähnt im Falle Burstin - einer Überwachung des Heroldsamtes in Bezug auf die Adelseigenschaft unterlag, [90] kam es schon bald zu Untersuchungen bezüglich der Adelsführung.

Die Untersuchung ergab, daß der am 25.Februar 1881 zu Ratzeburg verstorbene Revierförster Caspar von Vett aus seiner Ehe mit Anna geborene von Ancken folgende Nachkommen hinterlassen: Hermann von Vett (Ökonom), Caspar von Vett (Bauführer bei der Eisenbahn), Helene von Vett, Claus von Vett (verschollen), Detlev [Heinrich] von Vett (Premier-Leutnant) sowie Henriette Buddenberg geborne von Vett. Die Familie behauptete, altadelig zu sein, ohne dass irgendwelche Nachweise darüber vorlagen. Diese wurden dann amtlicherseits angefordert. Es wurde festgestellt, dass der verstorbene Revierförster Sohn eines dänischen Majors war. Die Familie führte die Ahnen angeblich zurück bis in das mittelalterliche Jahr 964.

Im Schreiben des Heroldsamtes vom 13.November 1890 heißt es, Detlef von Vett „hat bei des Kaisers und Königs Majestät ein Immediatgesuch eingereicht, worin er um Allerhöchste Genehmigung zur Weiterführung des Namens »von Vett« bittet“. Das Heroldsamt bat nun - wie üblich bei Nobilitierungswünschen - bei den provinziellen Behörden um Aufschluß über die persönlichen, Familien- und Vermögensverhältnisse der Familienmitglieder von Vett. Das Heroldsamt wies darauf hin, dass im Altonaer Adressbuch unter „von Vett“ ein Bademeister und ein Kaufmann aufgeführt werden. Es wisse aber nicht, ob und wie sie verwandt seien. Henriette von Vett war mit dem Arzt Dr. Buddenberg verheiratet. Dieser sei früher »Fortschrittsmann« gewesen, würde sich aber seit einigen Jahren politisch neutral verhalten.

Man forschte auch über die Namensträger in Altona, welche die Söhne eines verstorbenen Tierarztes waren. Der Tierarzt war ein Bruder des oben erwähnten Försters. Immerhin war der Tierarzt mit einer geborenen Grabau verheiratet, deren Bruder Professor in Jena war. Der Kaufmann von Vett war allerdings wegen Vergehens gegen die Konkursordnung im Jahre 1885 zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt und wegen Übertretungen wiederholt polizeilich bestraft worden. Vermögen besäßen sie alle nicht, hätten aber ihr »gutes Auskommen«.

Es wurden dann noch weitere Familienmitglieder und Namensträger überprüft. Schließlich heißt es in einem Schreiben des Königlichen Heroldsamtes vom 13. Mai 1891 dann: „Des Kaisers und Königs Majestät haben in Gemäßheit der Allerhöchsten Cabinets-Order d.d. Berlin den 27 April 1891 das Immediatgesuch des Premier-Leutnants und Adjutanten im Infanterie-Regiment v.Stülpnagel, Vett, betreffend die Genehmigung  zur Beibehaltung des von ihm bisher geführten, aus dänischem Personaladel herrührenden Adelsprädikats »v.«, mithin des Namens »von Vett«, abgelehnt. [91]

Trotzdem muß ihm wohl späterhin gestattet worden sein, sich des nichtadeligen Namen »von Vett« zu bedienen, da er in dieser Schreibweise in die Ranglisten aufgenommen wurde. Als Oberst und Kommandeur des Kulmer Infanterie-Regiments Nummer 141 mit Garnison in Westpreußen war Detlev von Vett zum Ende seiner militairischen Karriere in den Ersten Weltkrieg gezogen, zuletzt Kommandeur der 216.Infanterie-Division und schließlich als Königlich Preußischer Generalleutnant außer Diensten entlassen worden. [92] Anfang August 1920 schließlich erreichte der Offizier, nachdem es vermutlich Konflikte um die Namensführung gegeben hatte, eine Ermächtigung zur Namensführung »von Vett«, freilich ohne auch hier eine Adelseigenschaft erlangen zu können. [93]

  • [90] = Siehe hierzu Claus Heinrich Bill: Das »von« und »v.« in den preußischen Ranglisten. Zur Frage der adelsrechtlichen Bedeutung verschiedener Schreibweisen von Adelszeichen, in: Nobilitas Zeitschrift für deutsche Adelsforschung, Jahrgang VI. (2005), Folge 26, Seite 1290-1314
  • [91] = Eigene Aufzeichnungen im Institut Deutsche Adelsforschung
  • [92] = Deutscher Offizierbund (Hg.): Ehren-Rangliste des ehemaligen deutschen Heeres, Berlin 1926, Seite 316
  • [93] = Sie hierzu die für diesen Aufsatz nicht benutzte Akte im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin-Dahlem: I.Hauptabteilung, Bestand Heroldsamt Repositur 176 VI. Nummer V 46 (Akte über die mögliche Adelsqualität der Familie Vett im 19./20.Jahrhundert in Nordostdeutschland und Bundesarchiv Berlin, Bestand R 1001, Akte Nr.1368, nach Bl.124, Laufende Nummer 49, pag.35

 

Source: http://home.foni.net/~adelsforschung2/namensaenderung.htm

Edited by The Prussian

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Here I ´ve found a translator, that was able to translate the entire text. Hope the translation is understandable...

In the case of the family "of Vett« the Ermächtigungsweg was used for to still reach for dubious conditions in an at least officially recognized situation that allowed the namesakes to wear a noble-sounding name, the once established by ancestors abroad had been. Because in advance had already received in the 19th century Kaspar Detlev Vett as dortiger officer the Danish personal nobility. But the immigrants to Prussia son Detlev Heinrich Vett (1859-1927) was the nobility quite partake and therefore called himself "of Vett". As Detlev Heinrich was a career officer and this group since 1884 - as already mentioned above in the case Burstin - monitoring the Herald Office in relation to the defeated nobility property, [90] it was soon to investigations into the needle guide.

The investigation revealed that the on 25 February 1881 to late Ratzeburg Revierförster Caspar leave following Ancken of offspring born of Vett from his marriage to Anna: Hermann von Vett (economist), Caspar von Vett (foreman on the railroad), Helene von Vett , Claus von Vett (lost), Detlev [Heinrich] of Vett (First Lieutenant) and Henriette Buddeberg nee of Vett. The family claimed to be altadelig without any documented evidence existed. These were then requested official hand. It was found that the deceased was the son of a Danish forester majors. The family led Tree allegedly date back to the medieval year 964th

In a letter dated 13 November 1890 the Herald Office states Detlef von Vett "has submitted a direct petition for the Emperor and King Majesty, in which he asks for permission to continue the Almighty name" of Vett «". The Herald office asked now - as usual at Nobilitierungswünschen - at the provincial authorities to provide information on the personal, family and financial circumstances of the family members of Vett. The Herald Office pointed out that a lifeguard and a merchant listed in the Altona address under "from Vett". However, it did not know whether and how they are related. Henriette von Vett was married to Dr. Buddeberg. This had previously been "progress man," but would behave politically neutral for several years.

It also inquired about the namesakes in Altona, who were the sons of a deceased veterinarian. The vet was a brother of the aforementioned forester. After all, the veterinarian was married to a born Grabau, whose brother was a professor in Jena. The Merchant of Vett was however sentenced to 14 days' imprisonment for the offense against the Bankruptcy Act in 1885 and fined by the police for repeated transgressions. Wealth they did not possess all but had their "good living".

There were then checked other family members and namesakes. Lastly, in a letter from the Royal Herald Office of May 13, 1891 then "the Emperor and King Majesty in conformity with the most high-order dd Cabinets Berlin April 27 th 1891, the direct petition of the Premier-lieutenant and adjutant in the Infantry Regiment v.Stülpnagel, Vett, concerning the authorization to maintain the previously guided by him, stemming from Danish personnel Adel Adel predicate "v.", Hence the name "of Vett "rejected. [91]

Nevertheless, it must probably be later was allowed to the non-aristocratic name "of Vett" to use, since it has been included in this notation in the rankings. As a colonel and commander of the Kulmer infantry regiment number 141 with the garrison in West Prussia Detlev was pulled from Vett the end of his career militairischen in the First World War, recently commander of 216.Infanterie Division and was eventually released as the Royal Prussian lieutenant general except services. [92] In early August In 1920 reached the officer, after it had probably been conflicts over the name management, authorize the name of leadership "of Vett," to be sure no one can attain nobility property here. [93]

    
[90] = See Claus Heinrich Bill: The "from" and "v" in the Prussian rankings.. On the issue of needle legal significance of various spellings of noble characters, in: Journal of Nobilitas German aristocracy research, Year VI. (2005), Part 26, page 1290-1314
    
[91] = own records at the institute German Adelsforschung
    
[92] = German officer Confederation (Hg.): Honor ranking of the former German Army, Berlin 1926, page 316
    
[93] = You this for the this essay unused file in the Secret State Archives Prussian Cultural Heritage in Berlin-Dahlem: I.Hauptabteilung, inventory Herold Official Repositur 176 VI. Number V 46 (Act concerning the possible nobility quality of Vett Family in the 19th / 20th century in East Germany and Federal Archives Berlin, inventory R 1001 Act Nr.1368, according Bl.124, Serial number 49, pag.35

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Many  thanks  Andy  for  all  your  help  and  advice:cheers:

Jim

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Hi Jim.

Missed this post the first time around.

I've emailed you my congratulations about this piece, but allow me to repeat them here.

Great piece. A masterpiece of craftsmanship and design. Congratulations!

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ID: 15   Posted (edited)

Hallo!

Essen gehört seit 1803 zu Preußen

Edited by The Prussian

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^^. I echo that.  

  What a wonderful medal, and to know it is an award piece.   How many threads have you seen where the medal isn't named and you can't tell when it was given (or purchased).  To see an original PLM that was actually awarded is fantastic- and with no damage. 

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These are a work of art!  It looks well cared for as well.  Congratulations!

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