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  1. Egorka, that is excellent! Thank you so much. Uwe
  2. Thank you both very much. I try to pronounce it in German. Uwe
  3. Hi, is anybody able, to read the rank and the name of the recepient? Thank you! My mother, my three older brothers and I left Treptow (Трептов) on 04. March 1945, while Soviet tanks arrived on the southern outskirts of the city. Uwe
  4. Utgardloki, well done! A few corrections/additions are included: Er besaß eine feine Art, den Leuten über schwere innere Kämpfe, über manch trübe Stimmungen ... hinweg zu helfen. Er wußte immer das richtige Wort zu finden; ich weiß wie dankbar ihm das viele nachempfunden haben. Kam das Bataillion aus Stellung, war K. Hoheit in väterlicher Weise um das Wohl jeder einzelnen Kompagnie besorgt. Gerade durch sein persönliches Eintreten hat K. Hoheit viel erreicht und manche neue Einrichtung wurde geschaffen, welche die Truppe direkt der Anregung S.K.H. verdanken muß. Das wußte jeder Mann und war stolz, dem Prinzen-Bataillon anzugehören. Das Handeln eines jeden einzelnen wurde dadurch günstig beeinflußt, ein jeder gab sein Bestes; wir waren stolz auf unseren Führer und wollten bei jeder Gelegenheit zeigen, daß wir des hohen Vertrauens unseres prinzlichen Kommandeurs würdig seien. Neben der Sorge um das leibliche Wohl seiner Untergebenen vergaß K.H. nie während jeder Ruhezeit sich auch für [um] das seelische Wohl seiner Soldaten zu kümmern. Regelmäßig fanden Feldgottesdienste statt, denen K.Hoheit stets persönlich beiwohnte. Ich muß hier erwähnen, das wir Soldaten oft sehr erbaut waren über die tiefe Frömmigkeit des Prinzen. Ich erinnere mich da noch lebhaft an ein erhebendes Bild. Es war an Weihnachten 1915. Bei der Feldmesse in Pokuvac stand K.H. vor dem Bataillon im Kreise der Offiziere. Als der Moment der hl. Wandlung nahte, da kniete er in tiefer Ehrfurcht nieder zur Anbetung des Allerhöchsten. Wir waren ergriffen, wie da der Königssprosse sich so demütig neigte vor seinem Gott. das war ein echt weihnachtliches Krippenbild und ich mußte an die Anbetung der hl. drei Könige denken. Er war des Prinzen letztes Weihnachten. Aufmunternd wirkte ferner die Ruhe und Gelassenheit, mit welcher der Prinz all die Strapazen des serbischen Feldzuges ertrug. In dem Beispiel, das er uns dadurch gab, lag für uns etwas Suggestives. Die Unterkunftsverhältnisse waren die denkbar schlechtesten; aber nie kam eine Klage aus dem Munde des Prinzen. Er trug neben der Last der Verantwortung noch in vielen Fällen die Mühen und Leiden des einfachen Mannes. Persönlich tapfer, oft fast zu kühn, kannte Prinz "Immer voran" keine Gefahr. All die Strapazen des Soldatenlebens auf sich nehmend, so stand der Prinz vor uns als vollendeter Soldat und Edelmann und konnte von uns das letzte fordern. Ich darf gestehen: Wir befanden uns im Roten Turmpaß oft in den schwierigsten Lagen. Vorn und hinten und selbst in der Flanke waren Feinde eingedrungen. Doch unser Prinz verlor nie die ...
  5. Hi, it was the „Industrie- und Handelskammer Kassel-Mühlhausen Sitz Kassel“ since 1932. A combination of two Industrie- und Handelskammern (IHK), IHK Kassel and IHK Mühlhausen/Thüringen. The connection ended in 1935. Uwe
  6. Chris, I have some problems with the last page. Pictures in clear black and white should be better to read. Uwe
  7. Hi, Erinnerungen an unseren geliebten Führer und Kommandeur weiland sr. Kgl. Hoheit Prinz Heinrich von Bayern. Hohe Freude erfüllte alle Angehörigen des III. Bataillons, als im März 1915 S.K.H. Prinz Heinrich das Kommando über das Bataillon übernahm. Es war ein herrlich schöner Frühlingstag als wir (in Linie) auf einer Wiese vor Peronne in der Ruhe des Stadtfriedhofs unseren neuen Kommandeur begrüßten. Und gut ist mir in Erinnerung, wie K.H. als glänzender Reiter mit seinem Adjutanten vor das Bataillon sprengte und in einer zündenden Ansprache den Leibergeist wachrief, der dem Regiment auf allen Kriegsschauplätzen, bei allen Stürmen und Schlachten so großen Erfolg gesichert hat. Wie gewaltig und stolz klang am Ende der Rede dieses dreifache Hurrah auf den obersten Kriegsherrn! Es sprach mehr als Bände, und alle auf der Straße und am Friedhof stehenden franz. Einwohner waren erstaunt und zugleich bedrückt über dieses eigenartige milit. Schauspiel. Viele von ihnen wußten ja oder ahnten, daß hier ein bayerischer Prinz die Führung von 1000 bayerischen Löwen übernommen hatte. Voll Begeisterung über ihren prinzlichen Führer zogen die Kompagnien singend in ihre Quartiere, um in den nächsten Tagen in die Stellung vor Maricourt zu rücken. Gerade dieser Stellungskrieg brachte es mit sich, daß Mannschaft und Führer sich gegenseitig kennen lernten. Als Zugführer eines M.G.-Zuges eingeteilt, hatte ich wiederholt Gelegenheit, des Prinzen äußerst große Fürsorge für seine ihm anvertrauten Truppen feststellen und bewundern zu können. Täglich, bei jeder Witterung, zu jeder Tag- und Nachtstunde sah man K.Hoheit mit seinem Adjutanten in den Stellungen der vordersten Kompagnien, und bald war auch beim jüngsten Leiber jegliche Scheu vor dem hohen Herrn gewichen. Diese Kontrollgänge bei den häufig weitausgedehnten Stellungen, bei der Vielzahl von Lauf- und Stellungsgräben waren äußerst beschwerlich. Doch K.H. ließ nicht davon ab, der K.Prinz prüfte die Sicherheitsmaßregeln bis ins einzelne und jeder Mann des Bataillons kam bei dieser Gelegenheit in unmittelbare Fühlung mit seinem Führer. Ich glaube nicht irre zu gehen, wenn ich behaupte, daß zu wiederholten Malen auch K.H. bei den treuherzigen (?) seiner Leiber oft tiefe innere Befriedigung empfunden hat. Nicht selten war ich Zeuge, welch große Freude den einfachen Mann aus dem Volke erfüllte, wen er als Posten von seiner s.K.H. angesprochen wurde. Nach der Ablösung erzählten sie sich im Unterstand ihr Erlebnis mit folgenden Worten: „Du Gustl, der Prinz war da, heut‘ hat er mich gefragt, wo ich her bin, wie‘s zuhaus geht, wie‘s Essen schmeckt und ob ich auch oft neue Post krieg. Siehste Gustl, unsern Prinz, den mag ich; war nur schad, daß noch ein paar dabei waren, ich hätt ihm sonst schon noch mehr von Daheim erzählt.“ Einen aus der Stadt (erklärt) Gustl mit den Worten: „Maxl, heut sind die Stadtfräck einmal richtig ausgerutscht. Der Georg hat die Hoheit auch angesprochen, weißt wie sich der Bursch gestreckt hat, sonst kann er‘s nicht.“ So ehrlich war der Gesprächston unserer Gebirgler, die der Prinz auch erst schätzte und mit denen er sich stets länger unterhielt. Der Prinz verstand es meisterhaft, alle Saiten des Gemütes in den Herzen er Soldaten anzuschlagen. Wie oft traf ich im Schützengraben so manchen, den ein paar gütige Worte aus dem Munde s.K.H. wieder vollständig aufgerichtet hatten. Er besaß eine feine Art, den Leuten über schwere innere Kämpfe, über manch trübe Stimmungen ... Uwe
  8. Hi, "22 caliber @50 feet or the metric equivalent?" There are about 14,000 marksmen's clubs (Schützenvereine) in Germany. The regulations are accordingly different. Different distances, different weapons and different terms for the components of the birds. Weapons can be small calibre, air rifle, shotgun, crossbow, bow and arrow or others. "Can I guess that the idea is if you hit the crown off that would earn you a higher grade?" Not necessarily; that depends on the regulations of the club. Normally the crown is only a part like the other parts. Crucial for the honour of the King (Schützenkönig) are the club regulations. It could e.g. be the crown, the body (Rumpf), the orb (Reichsapfel), the last part of the bird or others. Uwe
  9. Hi, there was a Motorenfabrik in Oberursel, producing Gnom (Gnome) engines as U-series and UR-series. The word before Oberursel could be a military abbreviation for Motorenschule (Mosch). Uwe
  10. Hi ixhs, it should be a badge of the "Feuerwerker", and I think, that it is not combined with the swastika; that is a separate pin. Feuerwerker Uwe
  11. Hi GreyC, yes, it is what you wrote basically. I had to mention it first, I apologize for that. Uwe
  12. Hi, it should be: "Einen aufrichtigen acort oder Vergleich gemacht den 24. Tag October 1799." "acort" is an old Frech word, and it is meant "agreement"; see also the English word "accord". In German it is for example "Vereinbarung". In that time it was usual, to use french words. Uwe
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